Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, und schuf sie als Mann und Frau.

Genesis 1,27
 

Sie wollen sich kirchlich trauen lassen. Schön, dass Sie Ihre Ehe damit unter den Segen Gottes stellen wollen. Folgende organisatorische Dinge sind dabei zu bedenken:

 

Eine kirchliche Trauung ist ein Gottesdienst, den in der Regel der/die für Sie zuständige Pfarrer/in hält. Wer zuständig ist, richtet sich nach Ihrem Wohnort. Gerne dürfen Sie uns auch ansprechen, wenn Sie mit einem anderen Pfarrer zu uns kommen oder mit Ihrer Pfarrerin / Ihrem Pfarrer in einer anderen Kirche die Hochzeit feiern wollen.

Der Traugottesdienst sollte möglichst lange vorher angemeldet werden, um den Termin mit dem/r Pfarrer/in abzustimmen und die Kirche zu reservieren. Dazu erhalten Sie das Anmeldeformular und alle nötigen Informationen auf dem Pfarrbüro.

 

Die Traufrage lautet: Willst du mit ... nach Gottes Gebot und Verheißung leben, ihn/sie als Gottes Gabe lieben und ehren und ihm/ihr in Freud und Leid treu bleiben, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe.

 

Eine kirchliche Trauung ist in der Regel nur möglich, wenn Mann und Frau einer christlichen Kirche angehören. Alle anderen Fälle – auch bei geschiedenen Paaren – werden in einem besonderen Gespräch ausführlich bedacht und ggf. mit dem Dekan abgesprochen.

Die kirchliche Trauung darf nur vollzogen werden, wenn Sie Ihre Heiratsurkunde (und das Stammbuch) abgegeben haben. Bitte am Hochzeitstag dran denken.

 

Der Blumenschmuck muss mit unserer Mesnerin besprochen werden. Das Altargesteck bleibt für den Sonntagsgottesdienst in der Kirche. Blumen dürfen wegen der Rutschgefahr nur außerhalb der Kirche gestreut werden.

Die Schriftlesungen bei der Trauung sind Worte zur Ehe aus 1.Mose 1 u.2, Matthäus 19 und dem Kolosserbrief 3.

Für den Ringwechsel dürfen Sie gerne Kinder beauftragen und ein Kissen mitbringen. Wir haben ein silbernes Tablett in der Kirche.

 

Bei der Trauung bekommen Sie als Geschenk Ihrer Kirchengemeinde eine Traubibel. Schauen Sie doch nach, welche Ausgabe / Übersetzung Sie bereits haben.

Fotografieren und Filmen ist während des Einzugs und des Auszugs sowie am Ende des Gottesdienstes möglich. Ansonsten ist nur eine stationäre (Video)Kamera auf der Empore oder seitlich neben dem Brautpaar erlaubt.

 

Traugespräch: Einige Wochen vor der Trauung besprechen Sie den genauen Ablauf mit Ihrem/r Pfarrer/in. Dabei können Sie die Lieder und den Trauspruch selbst aussuchen. Beim Fürbittengebet oder bei den Schriftlesungen können sich gerne auch die Trauzeugen oder andere beteiligen. Vielleicht gibt es auch jemand, der musikalisch zur festlichen Gestaltung des Gottesdienstes beitragen kann. Bitte mit uns absprechen. Wenn Sie ein Liedblatt gestalten, können Ihre Gäste leichter dem Ablauf folgen. Lassen Sie es uns bitte vorher zur Sicherheit durchlesen.

        

Und nun wünschen wir Ihnen noch gute Gedanken und große Gelassenheit für Ihre Vorbereitungen.